Smartphones und Datenschutz: Überprüfen Sie Berechtigungen von Apps
Geschrieben von Laura Stöhr, veröffentlicht am 12.12.2024Apps auf Smartphones fragen oft unnötig viele Berechtigungen an, was ein erhebliches Datenschutzrisiko darstellen kann. Studien zeigen, dass über 50 % der Apps Berechtigungen anfordern, die für ihre Funktion nicht notwendig sind. Beispielsweise durch Zugriff auf Standortdaten, das Mikrofon oder die Kamera – ein unnötiger Eingriff in die Privatsphäre.
Solche Berechtigungen bergen Gefahren
Cybersecurity-Analysen weisen darauf hin, dass Apps mit übermäßigen Zugriffsrechten Daten an Dritte weiterverkaufen oder für gezielte Werbung nutzen können. Laut einer Untersuchung der University of Oxford haben 88 % der Apps im Google Play Store das Potenzial, Nutzerdaten zu teilen, oft ohne ausreichende Transparenz.
Ein regelmäßiger Check der App-Berechtigungen kann helfen: Gehen Sie in die Einstellungen Ihres Smartphones und deaktivieren Sie Zugriffsrechte, die nicht essenziell sind. Wir empfehlen daher, Apps nur aus vertrauenswürdigen Quellen wie dem Apple App Store oder Google Play Store herunterzuladen, da ein Großteil der mobilen Malware von Drittanbieter-Plattformen stammt. Mehr erfahren Sie beim BSI Bund.
Privatsphäre schützen!
Durch einen bewussten Umgang mit Berechtigungen und die Auswahl seriöser Apps schützen wir unsere Daten besser. Die Privatsphäre ist es wert, regelmäßig überprüft zu werden – für mehr Datenschutz und ein sicheres Gefühl im digitalen Alltag.
Sprechen Sie uns gerne an, bei Fragen zu Smartphones und Datenschutz: Überprüfen Sie Berechtigungen von Apps


Laura Stöhr,
Juristin mit Schwerpunkt Datenschutzrecht. Sie unterstützt unsere Consultants durch wissenschaftliche Arbeit zu aktuellen rechtlichen Fragestellungen.
Auf unserem Blog schreibt sie über Themen rund um Datenschutz, die KI-Verordnung und Informationssicherheit.
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