Stichtag August: Welche neuen Pflichten bringt der EU AI Act für hochriskante KI-Systeme?
Geschrieben von Kemal Webersohn, veröffentlicht am 10.02.2025Ab August gelten für hochriskante KI-Systeme im Rahmen des EU AI Act strengere Regeln. Unternehmen müssen transparente Datennutzung, faire Algorithmen und regelmäßige Kontrollen sicherstellen. Doch welche Anforderungen stehen konkret an, und wie können Organisationen sicherstellen, dass sie rechtzeitig alle Vorgaben erfüllen, um Sanktionen zu vermeiden?
Konformitätsbewertung durch externe Dienstleister
Der EU AI Act sieht vor, dass hochriskante KI-Systeme – etwa in Medizin, Finanzwesen oder im Bildungsbereich – besonders strengen Prüfungen unterliegen. Anbieter müssen, z. B.:
- die Herkunft und Qualität ihrer Trainingsdaten offenlegen,
- regelmäßige Bias-Tests durchführen und
- sicherstellen, dass ihre Modelle nachvollziehbar sind.
Ein zentrales Element ist auch die Konformitätsbewertung durch externe Dienstleister wie die WS Datenschutz GmbH. Wir prüfen gemeinsam mit Ihnen, welcher Risikoklasse Ihr KI-System zuzuordnen ist und ob Ihr KI-System die Vorgaben des EU AI Act erfüllt. Dazu kann auch die Stellung eines KI-Beauftragten durch unsere Expertinnen und Experten zählen.
Fazit: Vertrauen in KI stärken
Die neuen Pflichten sind kein Selbstzweck, sondern sollen das Vertrauen in KI stärken. Unternehmen, die frühzeitig handeln, sichern sich Wettbewerbsvorteile, indem sie verantwortungsvolle, sichere und nachvollziehbare Systeme anbieten.
Sprechen Sie uns gerne an, bei Fragen zu Stichtag August: Welche neuen Pflichten bringt der EU AI Act für hochriskante KI-Systeme?


Kemal Webersohn,
Geschäftsführer der WS Datenschutz GmbH und seit über zehn Jahren im Datenschutz und in der Informationssicherheit tätig.
Er schreibt außerdem auf unserem Blog zu Themen rund um Datenschutz, Informationssicherheit und die KI-Verordnung.
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